Liste der Ermordeten


Folgende Informationen sind von Susanna Nitsch verfügbar:

geboren am 02.05.1913 in Leobersdorf, NÖ
letzte bekannte Wohnadresse
andere Wohnadresse(n)
Deportation von Auschwitz nach - Deportationsdatum unbekannt -
gestorben - Todesdatum unbekannt -
Die Recherche wurde von Anita, 16 Jahre, GRG 21 F 26, übernommen.

Die Lebensgeschichte und wie die Recherche verlaufen ist:

Der Brief an den/die Ermordete/n :

Liebe Susanna Nitsch,

Wir, drei sehr interessierte Mädchen, haben uns entschlossen uns an dem Projekt „Letter to the Stars“ zu beteiligen.
Du bist am in Leobersdorf geboren. Weiters wissen wir über dich, dass du nach Floridsdorf (Wien) übersiedelt bist.
Wir konnten leider keine weiteren Informationen über dein Leben herausfinden. Wir wissen weder wann du gestorben, wohin du verschleppt worden bist noch welche Qualen du erleiden musstest.
Das einzige, was wir herausgefunden haben ist, dass du nach Auschwitz deportiert wurdest. Wahrscheinlich wurdest du von deiner Familie getrennt, ohne über deren weiteres Schicksal bescheid zu wissen und ohne zu wissen, ob du sie jemals wieder sehen wirst.
Du wusstest nicht, was vor sich ging, hattest ungeheuere Angst und hattest auch keine Ahnung, wie das alles enden wird und ob du überleben wirst. Wir glauben, dass wir uns diese Angst nicht vorstellen können, doch wir bewundern deinen Mut und deine Stärke, mit der du die Zeit im Konzentrationslager bis zu deinem Tode bewältigt hast.
Auch wissen wir nicht, ob du das Ende dieses furchtbaren Krieges noch miterleben konntest.
Der zweite Weltkrieg ist im Mai 1945 nach dem Sieg der Alliierten zu Ende gegangen. Danach brauchte es jedoch noch einige Jahre, bis Europa wieder vollständig aufgebaut werden konnte. Die Schäden an den Gebäuden konnten zwar beseitigt werden, die Wunden der Menschen heilten, doch die Narben der Seelen blieben noch lange sichtbar.
Noch heute blicken wir auf diese grausame Zeit und ihre Diktatur mit all den Gräueltaten mit Trauer und Schrecken zurück. Juden, Schwarze, Behinderte und andere Unterdrückte haben heute zwar mehr Rechte und Möglichkeiten, werden aber trotzdem noch immer von der Gesellschaft diskriminiert, verachtet und als minderwertig betrachtet.
Wir hoffen, dass du nach all der Ungerechtigkeit und den Qualen, die du erleiden musstest nun endlich deinen Frieden gefunden hast!

In tiefster Bewunderung
Andrea, Anita und Zeljka




Liebe Susanna Nitsch,

Wir, drei sehr interessierte Mädchen, haben uns entschlossen uns an dem Projekt „Letter to the Stars“ zu beteiligen.
Du bist am in Leobersdorf geboren. Weiters wissen wir über dich, dass du nach Floridsdorf (Wien) übersiedelt bist.
Wir konnten leider keine weiteren Informationen über dein Leben herausfinden. Wir wissen weder wann du gestorben, wohin du verschleppt worden bist noch welche Qualen du erleiden musstest.
Das einzige, was wir herausgefunden haben ist, dass du nach Auschwitz deportiert wurdest. Wahrscheinlich wurdest du von deiner Familie getrennt, ohne über deren weiteres Schicksal bescheid zu wissen und ohne zu wissen, ob du sie jemals wieder sehen wirst.
Du wusstest nicht, was vor sich ging, hattest ungeheuere Angst und hattest auch keine Ahnung, wie das alles enden wird und ob du überleben wirst. Wir glauben, dass wir uns diese Angst nicht vorstellen können, doch wir bewundern deinen Mut und deine Stärke, mit der du die Zeit im Konzentrationslager bis zu deinem Tode bewältigt hast.
Auch wissen wir nicht, ob du das Ende dieses furchtbaren Krieges noch miterleben konntest.
Der zweite Weltkrieg ist im Mai 1945 nach dem Sieg der Alliierten zu Ende gegangen. Danach brauchte es jedoch noch einige Jahre, bis Europa wieder vollständig aufgebaut werden konnte. Die Schäden an den Gebäuden konnten zwar beseitigt werden, die Wunden der Menschen heilten, doch die Narben der Seelen blieben noch lange sichtbar.
Noch heute blicken wir auf diese grausame Zeit und ihre Diktatur mit all den Gräueltaten mit Trauer und Schrecken zurück. Juden, Schwarze, Behinderte und andere Unterdrückte haben heute zwar mehr Rechte und Möglichkeiten, werden aber trotzdem noch immer von der Gesellschaft diskriminiert, verachtet und als minderwertig betrachtet.
Wir hoffen, dass du nach all der Ungerechtigkeit und den Qualen, die du erleiden musstest nun endlich deinen Frieden gefunden hast!

In tiefster Bewunderung
Andrea, Anita und Zeljka




Der Brief an die Zukunft (stieg am 5. Mai 2003 an einem Luftballon gebunden in den Himmel):

Brief an die Zukunft:

Viele Menschen fragen sich täglich, was die Zukunft bringen wird. Wir wissen es nicht. Aber wir können versuchen, sie positiv mitzugestalten.
Die Menschen haben in der Vergangenheit viele Fehler gemacht, daraus sollten wir immer Lehren ziehen und versuchen, diese zu vermeiden.
Wir müssen uns immer wieder an diese Schreckliche Zeit erinnern und uns bewusst machen, dass sich das Geschehene jederzeit wiederholen kann. Deshalb müssen wir die Augen offen halten und tolerant und objektiv bleiben.
In diesem Sinne wünschen wir uns, dass in der Zukunft alle Menschen dieser Erde friedvoll miteinander leben können!

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